carXpert Interwetten

Technomag / 23. Oktober 2017

Tom Lüthi (10.) beisst sich bis zum Schluss durch

Der Australian GP 2017 war kein einfacher für Tom Lüthi (carXpert Interwetten). Bereits am ersten Trainingstag konnte der aktuell WM-Zweite das Gefühl für das Motorrad nicht finden, was zu zwei ernsthaften Stürzen führte, der erste bereits in den freien Trainings, der zweite im bei Regen stattfindenden Warm up vom Sonntag-Vormittag. Etwas benommen vom starken Schlag auf den Kopf, liess sich Lüthi nach dem zweiten Sturz in der Clinica Mobile versorgen, um für das Rennen wieder einsatzbereit zu sein. Nach einem guten Start ins Rennen und viel Glück, als er dem Crash zwischen Pasini und Schrötter anur knapp ausweichen konnte, war der Schweizer erst Vierter, konnte dann die Pace der Spitze allerdings nicht mehr mitgehen und fiel im Rennverlauf immer mehr zurück. Schlussendlich beendete er das Rennen auf dem 10. Platz. Sein ärgster Konkurrent im Kampf um den Titel, WM-Leader Franco Morbidelli, wurde dritter und geht nun mit 29 Punkten Vorsprung ins nächste Rennen von Malaysia, während es für den Rest der Saison noch maximal 50 Punkte zu gewinnen gibt.

Das gesamte Team von CGBM Evolution hat gleichzeitig grosse Freude an Jesko Raffin (Garage Plus Interwetten), der über das gesamte Weekend eine äusserst starke Performance gezeigt hatte. Schon in den Trainings hat sich der Zürcher konstant in den Top10 gezeigt und auch im Rennen fand er seinen Rhythmus schnell. Zum Ende des Rennens gewann er das Duell um Platz vier gegen den Spanier Xavi Vierge, womit er sich das bestes Resultat seiner gesamten GP-Karriere sichern konnte. 
Noch immer unter den Folgen seines Sturzes vom Samstag litt Iker Lecuona (Garage Plus Interwetten), er musste sich mit dem 20. Rang zufrieden geben.

Er hat gesagt…
Tom Lüthi (carXpert Interwetten, 10.):
«Ein grosses Dankeschön geht an die Ärzte der Clinica Mobile, die ihr Bestes gegeben haben damit ich überhaupt am Rennen teilnehmen konnte. Ich kam an meine persönlichen Grenzen, bin total ausgelaugt und schlichtweg enttäuscht von diesem Wochenende. Der Sturz im Warm up hat mich ernsthaft handicapiert, es tut mir auch leid für alle anderen. Der Aufprall war heftig, das Team hat aber wirklich ein Wunder geschaffen und die Maschine in nur zwei Stunden wieder hingekriegt. Bezüglich der Weltmeisterschaft sieht’s für mich natürlich weniger gut aus, trotzdem hat Frankie noch nicht gewonnen. Nun gilt erstmal absolute Ruhe und Erholung, sodass ich am nächsten Freitag in Malaysia wieder fit bin.» 

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