carXpert Interwetten

Technomag / 22. Mai 2017

Tom Lüthi (3.): der neunte Podestplatz in 11 Rennen

Zum neunten Mal in elf Rennen steht Tom Lüthi (CarXpert Interwetten) auf dem Podest. Als Dritter beim GP von Österreich hat er in spannenden Kämpfen gegen WM-Leader Franco Morbidelli sowie gegen Alex Marquez alles gegeben und mit gekonnten Manövern auf der Bremse beeindruckt. Im Spitzentrio haben sich die Positionen stetig geändert, Chassis an Chassis haben die Fahrer gegeneinander gekämpft. Auch wenn er 9 Punkte auf dem WM-Führenden eingebüsst hat, hat Lüthi einmal mehr bewiesen, auf welch hohem Niveau er in dieser Meisterschaft mitreden kann. 

Jesko Raffin (Garage Plus Interwetten) hat nach zwei schwierigen Trainingstagen ein solides Rennen gezeigt und dieses auf dem 18. Platz beendet. Keine Glück hatte hingegen sein Teamkollege Iker Lecuona (Garage Plus Interwetten): Nachdem der Spanier Opfer eines Massencrashes in der ersten Kurve wurde, konnte er das Rennen zwar mit konstanten Rundenzeiten fortsetzen, musste dann aber einmal in die Box fahren und beendete es schliesslich als 21. und somit Letzter. Der Inhaber der Schweizer Teamstrukturen, Frédéric Corminboeuf, ist trotzdem zufrieden: «Neun Podestplätze in elf Rennen, das ist wirklich aussergewöhnlich gut. Tom war heute wahrscheinlich generell etwas schneller als seine Gegner, hatte aber im immer selber Streckenabschnitt kleine Probleme. Aber welch eine Aggressivität er gezeigt hat! Er hat den Willen, er ist präsent, alles ist rundum positiv. Von Jesko haben wir heute ein positives Zeichen bekommen. Es war an der Zeit, wir müssen nun vor allem moralisch mit ihm arbeiten, damit er in zwei Wochen in Silverstone wieder auf seinem verdienten Niveau kämpfen kann. Was Iker betrifft war sein Rennverlauf sehr schade. Er war in den Trainings nur neun Zehntel hinter der Bestzeit, fuhr dieselben Zeiten im Warm-up und hatte einen guten Rhythmus. Er war im falschen Moment am falschen Ort – aber auch das ist Rennsport.»

Er hat gesagt…
Tom Lüthi (carXpert Interwetten, 3.): 
«Welch ein Kampf, welch ein Spektakel! Ich glaube, zum Zuschauen war es spannend, nicht? Mit Alex gab es nur ein Missverständnis: wir waren beide überzeugt, dass wir etwas schneller sind und haben versucht, uns durchzusetzen. Schade, denn wir hatten beide dieselbe Idee: auf Frankie aufschliessen um alle drei noch in der letzten Runde um den Sieg kämpfen zu können. Man hat gesehen, dass ich in der dritten Kurve immer wieder Probleme hatte. Seit beginn des Weekends hatte ich da Probleme beim Anbremsen, ich musste ziemlich viel Risiko eingehen, um Alex anzugreifen. Auf Morbidelli habe ich nun einige Punkte verloren, aber die Meisterschaft ist noch lang. Franco ist seinen Rhythmus gefahren, gratuliere ihm. Es ist schwierig, ihn zu schlagen, das wissen alle. Aber es kann noch viel passieren.»

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